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Wir stellen uns vor ...

Die Gartenanlage „Molte“ wurde 1984 von der Stadt Sindelfingen für die Bürger der Stadt erstellt und 1986 eingeweiht.
In der Anlage sind insgesamt 96 Parzellen, überwiegend mit Laube (Gartenhaus) die eine Grundstücksgröße von ca. 3 ar haben.
Jeder Garten hat Wasseranschluss mit Wasseruhr. Einer Gemeinschaftslaube sind Damen- und Herrentoiletten angeschlossen.
Die gesamte Anlage wurde von der Stadt Sindelfingen an den Gartenverein „Gartenfreunde Molte e.V.“ verpachtet. Vom Verein werden die einzelnen Parzellen mit Unterpachtvertrag an die Mitglieder weiterverpachtet.
Derzeit entstehen jährliche Kosten für

• Mitgliedsbeitrag 40,00 €, Pacht 15,00 €
• Toilette und Umlage 13,00 €
• Wasser und Versicherung, nach Verbrauch und Abschluss.

Einmalig wird beim Neumitglied eine Umlage in Höhe von 175,00 € erhoben.
Die Gärten mit Laube werden derzeit zu einem Preis zwischen 1.500,00 € und 3.000,00 € -  je nach Erhaltungszustand der Laube - weitergegeben.
Beim Verein besteht eine Warteliste von Interessenten.
Der Pächterwechsel erfolgt in der Regel zum Ende des Gartenjahres.

Zur Pflege unserer Anlage und öffentlichen Grüns sind von jedem Parzellenpächter im Jahr 8 Arbeitsstunden zu leisten.
Die jährliche Hauptversammlung findet im Frühjahr des Jahres in der Turn- und Festhalle in Darmsheim statt.

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Die Gartenordnung ...

Gartenordnung
für die Gartenanlage der Gartenfreunde Molte Darmsheim e.V.


Vorwort
1 Die Gartenanlage Molte wurde 1984 von der Stadt Sindelfingen erstellt. Zur Erhaltung der Anlage hat das Gartenbauamt Auflagen z.B. bezüglich der Größe der Gartenlaube, deren Lage innerhalb der Parzelle und der Ausgestaltung des Gartens gemacht zu deren Einhaltung alle Pächter verpflichtet sind.
2. Der Zweck dieser Gartenordnung ist es, alle gültigen Bestimmungen und Beschlüsse nach dem neuesten Stand zusammenzufassen und den Pächtern hiermit einen Leitfaden zur Aufrechterhaltung der Ordnung an die Hand zu geben, nach dem sie ihr Handeln ausrichten können.

§ 1 Gültigkeit
1 Diese Gartenordnung ist Bestandteil des Unterpachtvertrages. Die Gartenordnung gilt ab 01. 07.1995.
2. Verstöße gegen die Gartenordnung berechtigen den Verpächter zur Kündigung.
3. Kosten, die auf Grund von Verstößen gegen die im Pachtvertrag und dieser Gartenordnung festgelegten Bestimmungen entstehen, hat der Pächter zu tragen.

§ 2 Kleingärtnerische Nutzung
Gärten dienen der Erholung. Dieser Zweck muss auch in der Ausstattung zum Ausdruck kommen. Die Gärten dürfen nur kleingärtnerisch im Sinne des Bundeskleingartengesetztes genutzt werden.
Kleingärtnerische Nutzung ist im Idealfall dann gegeben, wenn der Garten etwa wie folgt aufgeteilt ist Ein Drittel so genannter Wohnbereich mit Blumen, Zierbüschen und Sträuchern. Eine Drittel Rasen. Ein Drittel Nutzgarten mit Obst- und Gemüsekulturen, aber nur zur Eigenversorgung. Der Anbau von Monokulturen ist nicht gestattet.


§ 3 Baulichkeiten
1. Ausbauten, Anbauten, Umbauten oder die Benutzung der Gartenlaube zu Wohnzwecken ist unstatthaft. Die Dachbegrünung ist Bestandteil der Gartenlaube und muss als solche erhalten bleiben.
2. Das Einrichten von massiven Feuerstellen oder Kaminen in der Gartenlaube ist nicht gestattet Gemauerte Gartengrillstellen dürfen die Höhe von 80 Zentimeter nicht überschreiten.
3. Technisch einwandfrei installierte Propangasanlagen sind in Gartenlauben zulässig. Jedoch wird empfohlen, in bestimmten Zeitabständen eine Überprüfung durch Fachinstallateure vornehmen zu lassen.
4. Eine elektrische Stromversorgung in der Parzelle ist nicht statthaft.
5. Gartenteiche können bis zu einer Größe von 5.00 qm Wasserfläche eingebaut werden. Mit Beton ausgeführte Teiche sind nicht zulässig; unter sonstigen Dichtungsmaterialien (Folien, Fertigbecken aus Hart-PVC, Ton etc.) kann jedoch frei gewählt werden. Die tiefste Stelle darf 1.00 Meter betragen. Die Sicherung und Verantwortung für den Gartenteich liegt beim Pächter.
6. Gewächshäuser sind nicht gestattet Frühbeete in einer max. Größe von 3.00 x 1.20 m, 50 cm hoch und Folientunnel können errichtet werden.
7. Kompostanlagen müssen zweckmäßig angelegt sein. Sie werden am besten in Absprache mit den Nachbarn angeordnet
8. Geschlossene Betonplattenflächen sollen so knapp wie möglich bemessen sein. (Möglichst nicht über 8 qm). Man kann auch Rasen als Gehweg, Liegefläche und Sitzfläche benutzen.

§ 4 Einfriedungen
1. Bepflanzungen und Umzäunungen sind vom Gartenbauamt der Stadt Sindelfingen erstellt worden. Sie sind in gutem Zustand zu halten. Veränderungen sind nicht statthaft. Sie werden durch Vorstandsbeschluss gepflegt und nach Vorgabe verändert.
2. Hecken als Sichtschutz, z.B. vor Terrassen, dürfen nicht höher als 1.20 Meter sein. Sogenannte Heckenmauern, die eine Einsicht in den Gesamtgarten verwehren, sind nicht gestattet.
3. Als Grenze zum Nachbarn sind keine Hecken, keine Zäune oder zaunähnliche Anlagen zur Markierung gestattet.

§ 5 Anpflanzungen
1. Das Anpflanzen naturgemäß hochwachsender Bäume und Sträucher ist nicht erlaubt, wenn diese über eine Höhe von 6.00 Meter hinausgehen.
2. Für Kern- und Steinobst sind ein Halbstamm, Busch- und Spindelformen auf Typenunterlage erlaubt.
3. Ein Garten mit 300 qm verträgt maximal 1 Halbstamm und 5 Buschbäume oder 10 Spindelbäume.
4. Die vom Pächter gepflanzten Bäume und Sträucher werden Bestandteil des Gartens. Bei Aufgabe oder Kündigung des Gartens kann der Pächter eine Entschädigung verlangen, die nach festgelegten Entschädigungsrichtlinien durch Gartenschätzer ermittelt werden. Jedoch werden Überpflanzungen entschädigt.
5. Bei allen Pflanzungen sind die Grenzabstände zum Nachbargarten einzuhalten.

§ 6 Grenzabstände
1. Zur Erhaltung gutnachbarlicher Verhältnisse und zur Vermeidung von Streitigkeiten sind folgende Grenzabstände (entnommen aus dem Württembergischen Nachbarrecht) unbedingt einzuhalten:

Gegenstand
Höhe bis ...x MeterGrenzabstand in Meter
Kompostanlage  0.50
Beerenobststräucher 1.00 0.50
Brom- und Himbeeren 2.001.00
Ziersträucher -1.00
Spindelbäume 2.001.50
Stangenbohnen 2.001.00
Spaliergerüst 3.001.50
Obstbuschbäume 4.00 2.00
Ziergehölze 6.00 3.00

§ 7 Fachberatung
1. Im eigenen Interesse und im Hinblick auf die Gemeinschaft sollte jeder Pächter an fachlichen Veranstaltungen wie Vorträge, Kurse usw. teilnehmen.
2. An den Gehölzen sind die erforderlichen Pflegemaßnahmen durchzuführen. Die Schädlingsbekämpfung hat
unter strenger Beachtung der Schutzvorschriften, z.B. Bienenschutz, Gewässerschutz zu erfolgen. Auf Giftanwendung muss ganz verzichtet werden. Unkrautvertilgungsmittel dürfen nicht angewendet werden. Anwendung von Schädlingsbekämpfungsmitteln wird im Anhang beschrieben. Von Krankheit (z.B. Gitterrost) befallene Pflanzen sind dem Fachberater zu melden.

§ 8 Allgemeine Ordnung
1. Der Pächter und seine Angehörigen sowie seine Gäste sind verpflichtet, alles zu vermeiden, was Ruhe, Ordnung und Sicherheit in der Anlage stört und das Gemeinschaftswesen beeinträchtigt.
2. Es ist nicht gestattet, durch Schießen, Lärm, lautes oder anhaltendes Musizieren, durch Rundfunk- oder andere Musikapparate die Gartennachbarn zu stören.
3. Samstags ab 14 Uhr ist das Betreiben von Motorgeräten nicht erlaubt. An Sonn- und Feiertagen ist ganztägige Ruhe einzuhalten.
4. Den Pächtern wird dringend empfohlen, sich ständig über Bekanntmachungen an den Anschlagtafeln zu informieren.
5. In und außerhalb der Anlage ist das Anhäufen von nicht mehr benötigten Materialien wie Bretter, Pfosten, Steine, Stangen, Plastik, Baum- und Strauchschnitt usw. zu unterlassen. Zweig- und Laubanhäufungen als Nistplatz und Unterschlupf für Igel und andere Kleintiere sind jedoch innerhalb der Parzelle erlaubt und erwünscht.
6. Im "Dies und Das" Schaukasten können gärtnerische Gesuche und Angebote angebracht werden. Tierhaltung innerhalb der Anlage ist nicht gestattet Von mitgebrachten Tieren darf keine Beeinträchtigung von Personen oder Sachen in der Anlage ausgehen.
8. Freilebende Tiere sollten jedoch in jeder Hinsicht geschützt und in ihren Lebensbedürfnissen unterstützt werden.

§ 9 Wegebenutzung und Erhaltung
1. Die Wege dürfen nicht befahren werden. Es ist nicht nötig, beim Transport von schweren Sachen mit dem PKW, LKW oder Traktor in die Anlage zu fahren. Empfohlen wird das Umladen auf Schubkarren.
2. Auf dem Parkplatz oder dem Weg vor dem Parkplatz sind abgelagerter Dünger oder sonstige Materialien innerhalb von 2 Tagen zu entfernen. Der Lagerplatz ist anschließend zu reinigen.
3. Gemeinsame Wege werden durch Gemeinschaftsarbeit unterhalten.

§ 10 Gemeinschaftsarbeit
1. Gemeinschaftsarbeit ist Pflicht. Sie dient der Schaffung und Erhaltung von Gemeinschaftsanlagen und Einrichtungen und dem Schmuck der Gesamtanlage. Bei Verhinderung durch Krankheit oder anderen zwingenden Gründen ist ein Ersatz zu stellen.
2. Verweigerung der Gemeinschaftsarbeit oder mehrmaliges unentschuldigtes Fehlen führen zur Kündigung des Pachtvertrages.

§ 11 Gemeinschaftseinrichtungen
1. Alle der Gemeinschaft dienenden Anlagen, Einrichtungen und Geräte sind schonend zu behandeln.
2. Jeder entstandene Schaden ist dem Vereinsvorstand zu melden. Jeder Pächter hat die Schäden zu ersetzen, die durch ihn, seine Angehörigen oder Gäste verursacht worden sind.
3. Im Winterhalbjahr sind die Toiletten und die Gemeinschaftslaube geschlossen.

§ 12 Wasserversorgung
1. Die Wasserleitungen gehören zu der wichtigsten Gemeinschaftseinrichtung. Diese sind besonders schonend zu behandeln.
2. Da jeder Pächter für seine Wasseruhr selbst verantwortlich ist, empfiehlt sich ein Schutz vor Frost durch gute Isolierung oder Abschrauben im Herbst. Das Ablesen der Uhr muss jedoch ungehindert gewährleistet sein.
3. Schäden an der Wasseruhr oder Wasserleitung, undichte Hähne usw. sind sofort dem zuständigen Wasserwart bzw. dem Vereinsvorstand zu melden. Die Kosten der Instandsetzung trägt der Pächter.
4. Manipulationen an der Wasseruhr (Wasserzähler) stellen einen Kündigungsgrund dar.
5. Die Haupthähne zum Abstellen werden nur von dem hierfür beauftragten Wasserwart bedient Der genaue Termin für die Anstellzeit und Abstellzeit wird durch Aushang an den Anschlagtafeln bekannt gegeben.
6. Die Wasserkosten werden auf Grund des Verbrauchs einmal jährlich ermittelt und mit der Pacht, dem Vereinsbeitrag und den Versicherungskosten abgebucht.

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Die Satzung des Vereins...

Satzung
der Gartenfreunde Molte Darmsheim e.V. im Landesverband der Gartenfreunde Baden-Württemberg e.V.

§ 1 Name, Sitz Organisationsbereich und Geschäftsjahr.

1. Der Verein führt den Namen "Gartenfreunde Molte Darmsheim e.V." (Gemeinnütziger Verein der Kleingärtner). Er ist Mitglied im Bezirksverband Böblingen und im Landesverband der Gartenfreunde Baden-Württemberg e.V.

2. Er hat seinen Sitz in Sindelfingen-Darmsheim, seinen Gerichtsstand in Böblingen.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

4. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck und Aufgaben

1. Der Verein bezweckt den Zusammenschluss der Kleingärtner. Er ist konfessionell und parteipolitisch neutral.

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i. S, des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung und des Kleingartenrechts nach § 5 der KGO, insbesondere durch die Förderung aller Maßnahmen, die der Bevölkerung zur Gesunderhaltung und Erziehung zur Naturverbundenheit dienen.

3. Um diesen Zweck zu erreichen, stellt sich der Verein folgende Aufgaben:

a) Grünanlagen, die der Allgemeinheit zugänglich sind, gemeinsam mit den Behörden und Trägern öffentlicher Belange zu schaffen und zu erhalten.
b) Dauerkleingartenanlagen und Gartenland als Bestandteil des öffentlichen Grüns nach den kleingartenrechtlichen Bestimmungen und Gesetzen zu nehmen und in Unterpacht zu vergeben, sie zu unterhalten und zu pflegen.
c) Fachvorträge und Beratungen durchzuführen, die die Mitglieder und alle Bürger zu einer gesunden, naturverbundenen Freizeitgestaltung, Erholung und Entspannung im Garten, zur Landschaftspflege, zur Gartenkultur, Pflanzenkunde und zur Erhaltung und Pflege öffentlichen Grüns anregen.
d) in allen grundsätzlichen Fragen, die den Zweck und den Aufgaben der Gesamtorganisation dienen, Rechtsauskunft und Rechtsschutz, soweit zulässig, im Zusammenwirken mit dem Landesverband zu erteilen.
e) die Jugend zur Naturverbundenheit zu erziehen und insbesondere die Schreberjugend zu fördern.
f) zur Verbesserung der Umwelt, Wettbewerbe auf dem Gebiet des Kleingartenwesens durchzuführen.

4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Tätigkeiten im Verein

1. Alle Tätigkeiten in den Organen des Vereins sind ehrenamtlich.

2. Für die ehrenamtliche Tätigkeit müssen auf Antrag Reisekosten und Aufwandsentschädigungen gewährt werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Die Anmeldung zur Aufnahme hat schriftlich beim Vorstand zu erfolgen. Der Vorstand prüft den Antrag und entscheidet über die Aufnahme. Bei Ablehnung durch den Vorstand entscheidet der Vereinsausschuss endgültig. Die Mitgliedschaft ist nicht an Person oder Ort gebunden.

2. Mit der Aufnahme wird die Satzung des Vereins, des Bezirks und Landesverbandes anerkannt.

3. Die Ablehnung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.

4. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag der Aufnahme.

5. Jedes Mitglied erhält einen Mitgliedsausweis und die Satzung des Vereins ausgehändigt.

6. Voraussetzung für den Abschluss eines Unterpachtvertrages ist die Mitgliedschaft im Verein.

7. Die Satzung des Bezirks und Landesverbandes ist beim Vorstand einzusehen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft.

Die Mitgliedschaft wird beendet durch:

a) Tod,
b) Austritt,
c) Ausschluss,
d) Auflösung des Vereins.

§ 6 Austritt

1. Der Austritt muss spätestens am 30. September auf Ende des Geschäftsjahres (Kalenderjahr) gegenüber dem Vorstand schriftlich erklärt werden. Bei Nichteinhaltung dieser Frist ist der Mitgliedsbeitrag für das folgende Jahr zu entrichten.

2. Beim Austritt ist der Mitgliedsausweis dem Verein zurückzugeben.

§ 7 Ausschluss

1. Der Vereinsausschuss, von dem mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sein müssen, kann ein Mitglied aus dem Verein ausschließen.

2. Ausschließungsgründe sind insbesondere:

a) grobe Verstöße gegen die Satzung, die Gartenordnung, den Unterpachtvertrag sowie die Interessen des Vereins und gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane,
b) schwere Schädigung des Ansehens der Organisation,
c) Nichteinhaltung der Zahlungsverpflichtungen an den Verein trotz
zweimaliger Mahnung.

3. Vor der Beschlussfassung ist das Mitglied unter Einräumung einer Frist von 2 Wochen zu benachrichtigen und ihm Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Nach Ablauf dieser Frist entscheidet der Vereinsausschuss.

4. Der Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Gegen den Ausschluss ist Berufung bei der Hauptversammlung zulässig, die endgültig entscheidet.

5. Während eines Ausschlussverfahrens ruhen alle Rechte und Pflichten des Mitglieds.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft aus jedem Grund erlöschen alle Ansprüche und Rechte an den Verein.

§ 8 Rechte der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an den Einrichtungen und Veranstaltungen der Gesamtorganisation nach Maßgabe der Satzung und der von den Verbandsorganen gefassten Beschlüsse und getroffenen Anordnungen teilzunehmen.

2. Die Mitglieder sind berechtigt, als gewählte Delegierte in der Bezirksdeligiertenversammlung die Interessen des Vereins mit Sitz und Stimme zu vertreten. Sie sind weiterhin berechtigt, Anträge an den Verein zu richten.

§ 9 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Gesamtorganisation zur Erreichung ihrer Aufgaben zu unterstützen, die Satzung des Vereins, des Bezirksverbandes und des Landesverbandes zu beachten, die festgesetzten Mitgliedsbeiträge zu entrichten und alle satzungsgemäß getroffenen Entscheidungen anzuerkennen.

§ 10 Mitgliedsbeitrag

1. Der Mitgliedsbeitrag setzt sich wie folgt zusammen:

a) aus dem Beitrag zum Landesverband,
b) aus dem Beitrag zum Bezirksverband,
c) aus dem Beitrag zum Verein.

2. Eine Beitragerhöhung des Landes oder des Bezirksverbandes wird von deren zuständigen Organen beschlossen und ist für Verein und dessen Mitglieder bindend.

3. Der Beitrag zum Verein und die Art des Einzuges werden von der Jahreshauptversammlung festgelegt und beschlossen.

4. Der Gesamtbeitrag ist jährlich zum 31.03. fällig.

§ 11 Umlagen

Die Hauptversammlung kann in besonderen Fällen die Erhebung einer Umlage beschließen.

§ 12 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

a) die Hauptversammlung,
b) der Vereinsausschuss,
c) der Vorstand.

§ 13 Die Hauptversammlung

1. Die Hauptversammlung ist oberstes Organ des Vereins und tritt jährlich in den ersten 4 Monaten des Jahres zusammen.

2. Eine außerordentliche Hauptversammlung muss einberufen werden, wenn dies

a) 1/4 der Mitglieder unter Angabe der Gründe schriftlich verlangt,
b) 3/4 der Ausschussmitglieder beschließen.

3. Unter Angabe der Tagesordnung ist die Hauptversammlung 4 Wochen vorher durch eine schriftliche Einladung einzuberufen

§ 14 Beschlussfassung der Hauptversammlung

1. Der Beschlussfassung der Hauptversammlung ist vorbehalten:

a) Entgegennahme u. Genehmigung des Geschäfts- und Kassenberichtes des Vorstandes, der Fachberatung und der Revisoren,
b) Entlastung des Gesamtvorstandes,
c) Änderung des Satzung, Festsetzung des Vereinsbeitrages sowie Zahl der Vereinsausschussmitglieder und die Erhebung von Umlagen,
d) Wahl des Vorstandes und des Vereinsausschusses,
e) Wahl der Revisoren,
f) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages,
g) Annahme oder Ablehnung von Anträgen, die der Hauptversammlung zur Entscheidung eingereicht wurden,
h) Auflösung des Vereins, Austritt aus dem Bezirksverband und Beschluss über das Vereinsvermögen unter Beachtung des § 27 Abs. 1 dieser Satzung.
i) Beschluss und Änderung der Gartenordnung.

2. Wahlen und Abstimmungen.

a) Bei den Wahlen gilt als gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Bei Stimmgleichheit ist die Wahl zu wiederholen. Bei Wiederholter Stimmgleichheit in 2. Wahlgang entscheidet das Los.
b) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
c) Eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder ist zu einer Satzungsänderung erforderlich.

3. Anträge, die der Hauptversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden sollen, müssen 14 Tage vor dem Termin beim Vorstand eingereicht werden, über einen Antrag, der nicht auf der Tagesordnung steht oder bei der Hauptversammlung gestellt wird, kann nur beraten werden, wenn kein Einspruch erfolgt.

§ 15 Der Vereinsausschuss

1. Der Vereinsausschuss besteht aus dem Vorstand und mindestens zwei Beisitzern. Die Anzahl weiterer Beisitzer. wird von der Hauptversammlung beschlossen.

2. Besteht eine Frauen,- oder Jugendgruppe, so ist die Frauengruppenleiterin oder der Jugendleiter Mitglied des Vereinsausschuss.

3. Der Vereinsausschuss wird vom 1. Vorsitzenden einberufen. Er tritt je nach bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich zusammen. Die Einberufung des Vereinsausschusses muss vom Vorstand vorgenommen werden, wenn 1/4 der Vereinsausschussmitglieder dies beim Vorstand beantragen.

4. Die Sitzung des Vereinsausschusses wird vom Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter geleitet.

§ 16 Aufgaben des Vereinsausschusses

1. Sofern keine außerordentliche Hauptversammlung stattfinden kann, entscheidet der Vereinsausschuss über

a) Nachwahl, beim vorzeitigen Ausscheiden von Mitgliedern des Vorstandes und der Revisoren, sofern aus zwingenden Gründen solche Beschlüsse nicht bis zur nächsten Hauptversammlung vertagt werden können,
b) Vorbereitung aller Anträge, die der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden,
c) in allen wichtigen Angelegenheiten, die für den Verein von grundsätzlicher Bedeutung sind und eine Zurückstellung bis zur nächsten Hauptversammlung nicht möglich ist.
d) Ehrung verdienter Mitglieder und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens (siehe § 26).

2. Fachberater, Gartenwarte und Obleute werden vom Vereinsausschuss berufen. Sie erledigen ihre Aufgaben in dessen Einvernehmen. Der Vereinsausschuss kann auch von einzelnen Untergruppen für diese Aufgaben bestimmte Personen bestätigen.

§ 17 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden,
b) dem stellvertretenden Vorsitzenden,
c) dem Kassierer
d) dem Schriftführer.
e) dem Pressewart.

2. Die unter § 17 Abs. 1 a-e aufgeführten Vorstandsmitglieder sind i.S. § 26 BGB Vorstand des Vereins. Vertretungsberechtigt sind je zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam. Der Vorstand ist berechtigt, einzelne Vorstandsmitglieder zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen allein zu ermächtigen. Zur Wahrnehmung von Terminen vor Gericht ist jedes Vorstandsmitglied allein mit unbeschränkter Prozess- und Zustellungsvollmacht berechtigt.

3. Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf 3 Jahre gewählt. Er bleibt bis zur Neuwahl im Amt, längstens jedoch 4 Monate nach der regulären Amtszeit.

4. Der 1. Vorsitzende, im Verhinderungsfalle sein Stellvertreter, beruft und leitet die Sitzungen und Versammlungen des Vereins. Eine Vorstandssitzung muß einberufen werden, wenn zwei Vorstandsmitglieder dies unter Angabe der Gründe verlangen.

5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn bei der Sitzung 3 Mitglieder anwesend sind.

6. Nach Gründung des Vereins wird der Vorstand und der Vereinsausschuss für eine Amtzeit von 3 Jahre gewählt.

§18 Aufgabenbereich des Vorstandes

1. Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht kraft Satzung einem anderen Vereinsorgan übertragen sind. In seinen Wirkungskreis fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

a) Durchführung sämtlicher Beschlüsse der Vereins-, Bezirks- und Landesverbandsorgane,
b) Erstellung des Haushaltplanes sowie Abfassung des Geschäfts- und Kassenberichtes,
c) Vorbereitung und Einberufung aller Sitzungen und Versammlungen,
d) die ordentliche Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens nach Maßgabe der Beschlüsse der Vereinsorgane und im Rahmen des Haushaltsplanes.

2. Geschäfte, die über den Rahmen des genehmigten Haushaltplanes hinausgehen, bedürfen der Zustimmung des Vereinsausschusses.

3. Der Vorstand kann sich selbst eine Geschäftsordnung im Rahmen
seiner Zuständigkeit geben.

§ 19 Der Kassierer

1. Der Kassierer führt die Kassengeschäfte des Vereins. Er hat nach Ablauf des Geschäftsjahres die Kassenbücher abzuschliessen, einen Kassen- und Vermögensbericht zu fertigen und sämtliche Unterlagen für die Revisoren bereitzustellen.

2. Der Kassierer ist berechtigt und verpflichtet, auf Verlangen eines Vereinsorgans über die Kassenlage und das Vereinsvermögen Auskunft zu geben. Die Jahresabschlussberichte (Kassen-, Vermögens- und Revisionsbericht) sind termingerecht dem Bezirksverband zur Vorprüfung und Weiterleitung an den Landesverband vorzulegen.

§ 20 Der Schriftführer

1. Der Schriftführer hat von allen Sitzungen und Versammlungen Protokoll zu führen. Die Niederschriften sind vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichen und aufzubewahren.

2. Niederschriften der Sitzungen des Vorstandes und Vereinsausschusses sind in der nächsten Sitzung bekanntzugeben.

3. Einsprüche oder Ergänzungen sind von dem betreffenden Vereinsorgan zu entscheiden.

§ 21 Der Pressewart

1. Bei Verhinderungen des Schriftführers übernimmt der Pressewart die Protokollführung.

2. Der Pressewart sorgt für die Berichterstattung über das Vereinsleben, sowie für die nach dem Vereinszweck erforderliche Öffentlichkeitsarbeit .

§ 22 Die Revisoren

1. Von der Hauptversammlung werden mindestens zwei Revisoren gewählt. Ihnen obliegt, die Kassen- und Geschäftsführung jährlich mindestens einmal zu prüfen und hierüber einen Bericht abzugeben.

2. Die Revisoren sind berechtigt, auch in der Zwischenzeit Kontrollen der Geschäftsführung und der Kassengeschäfte vorzunehmen.

§ 23 Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung dient der Gestaltung des Vereinslebens, der fachlichen Schulung und der Pflege der Kameradschaft. Die Einberufung einer Mitgliederversammlung kann schriftlich, durch Anschlag, durch die öffentliche Presse oder sonst geeignete Mittel erfolgen.

§ 24 Jugendarbeit

Die Jugend bildet eine eigene Jugendgruppe. Sie ist Mitglied der Deutschen Schreberjugend, Landesverband Südwest. Die Jugendarbeit vollzieht sich im Rahmen der Satzung der Deutschen Schreberjugend in einer Zusammenarbeit mit dem Verein. Der gewählte Jugendleiter ist Mitglied des Vereinsauschusses. Der Jugendleiter oder sein Stellvertreter erstattet der Hauptversammlung einen Tätigkeitsbericht.

§ 25 Frauengruppenarbeit

1. Die Aufgabe der Frauengruppe richtet sich nach dem Zweck und den Aufgaben der gesamten Organisation sowie den örtlichen Erfordernissen.

2. Die Frauenarbeit vollzieht sich im Einvernehmen mit dem Vorstand
Die von den Frauen gewählte Frauengruppenleiterin ist Mitglied des Vereinsausschusses. Mit Zustimmung des Vorstandes kann sich die Frauengruppe eine eigene Geschäftsordnung geben.

§ 26 Ehrungen

1. Ehrungen verdienter Mitglieder und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens können vom Vereinsausschuss nach den gegebenen Richtlinien vorgenommen werden.

2. Ehrungen durch den Bezirks- oder Landesverband sind nach Beschluss des Vereinsausschusses durch den Vorstand beim betreffenden Verband zu beantragen. Die Ehrenordnung des Bezirks- und Landesverbandes ist hierbei zu beachten.

§ 27 Auflösung des Vereins und Änderung des Vereinszwecks

1. Die Auflösung des Vereins oder der Austritt aus dem Bezirksverband erfolgt durch die Hauptversammlung. Der Beschluss bedarf der Zustimmung von 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder.

2. Zur Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich.

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes, fällt das Vermögen des Vereins an den Bezirksverband der Gartenfreunde Böblingen e.V. der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat,

4. Beschlüsse über die Auflösung des Vereins sowie über Satzungsänderungen, welche die Zwecke des Vereins betreffen, sind vor ihrem Inkrafttreten dem Bezirks- und Landesverband mitzuteilen.

§ 28 Inkrafttreten

1. Die Satzung wurde in der ordnungsgemäß einberufenen Hauptversammlung am 18.09.93 beraten und mit 61 Ja Stimmen angenommen. Sie wurde gemäß § 71 BGB am 19.10.93 in das Vereinsregister eingetragen und tritt mit dieser Eintragung in Kraft.

2. Der Vorstand ist zur Satzungsänderung dann berechtigt, wenn im Eintragungsverfahren Änderungen vom Registergericht verlangt werden oder durch Steuergesetzänderungen Satzungsänderung wegen der steuerlichen Gemeinnützigkeit erforderlich ist.

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Versicherung...

Wir haben eine Gruppenversicherung über den Landesverband der Gartenfreunde. Einzelne Gartenpächter können nicht direkt Versicherungen mit dem Landesverband abschließen. In jedem Fall ist der Verein vom Kontakt mit der Versicherung zu informieren, da wir eine Gemeinschaftsrechnung erhalten und diese dann auf die einzelnen Gartenpächter umlegen müssen.

Im "download"-Bereich sind die einzelnen Formulare der Versicherung aufgelistet. Sie können ausgedruckt, ausgefüllt und dann an den Verein weitergegeben werden. Nach der Kenntnisnahme und Registrierung werden die Formulare dann vom Verein an den Landesbezirk weitergeleitet.

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des Vereins der Gartenfreunde Molte Darmsheim e.V. 


1. Vorsitzender, Rainer Martini, Marienbader Weg 86, Sindelfingen
2. Vorsitzender, Wilfried Keller, Gottscheerstraße 1, Sindelfingen   

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